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Schwarzwald-Palast jetzt auch in Spanisch

Veröffentlicht am 30.06.2016

Speziell für unsere spanisch sprechenden Kunden wurde der Schwarzwald-Palast überarbeitet: Mit größeren Fotos und attraktiven Angeboten haben unsere Kunden in Spanien und Südamerika jetzt eine Anlaufstelle, um hochwertige original Kuckucksuhren aus dem Schwarzwald schnell und sicher zu erhalten. Wir wünschen viel Vergnügen auf https://www.cuckoopalace.es


Winterzauber im Kuckucksuhrenland

Veröffentlicht am 18.11.2015

© Hinterzarten Breitnau Tourismus GmbH

© Hinterzarten Breitnau Tourismus GmbH

Der Schwarzwald ist nicht nur wegen seiner wunderbaren Uhrmacher-Tradition unbedingt eine Reise wert. Die Gegend im Südwesten Badem-Württembergs ist eine der beliebtesten Urlaubsregionen von deutschen und ausländischen Touristen gleichermaßen.

Während die Region im Sommer mit satten Wiesen und Wäldern punktet, verwandelt sie sich in den Wintermonaten in ein regelrechtes Zauberland. Durch die höhere Lage ist Schnee so gut wie garantiert und eröffnet Outdoor-Fans die Qual der Wahl, wenn es um den perfekten Urlaub geht.

Besonders beliebt sind Winterwanderungen in der atemberaubenden Natur. Die Tourismusinformation Schwarzwald hat auf ihren Seiten zahlreiche Touren in jeglichen Längen und Schwierigkeitsgraden zusammengestellt. Ob man nur eine kleine Runde von zwei Kilometern drehen möchte oder einen längeren Ausflug plant – hier wird jeder fündig. Viele Wanderrouten können mit einer Möglichkeit zur Einkehr oder einer Winteraktivität wie zum Beispiel Rodeln verbunden werden. So kommen Groß und Klein auf ihre Kosten.

© STG

© STG

Wer es ein wenig schneller mag, findet im Schwarzwald 250 Pistenkilometer für Alpinfahrer und mehr als 2000 Loipenkilometer für die Langläufer. Für Anfänger gibt es natürlich ein breites Angebot an Ski- und Snowboardschulen um den Sport von der Pike auf zu lernen. Wer schon ein bisschen sicherer auf den Brettern steht, kann sich auf Sprungschanzen und Freeride-Hängen austoben.

Sobald die Sonne untergeht, geht dann der Weihnachtszauber im Schwarzwald so richtig los. Die an sich schon malerischen Orte schmücken sich im Lichterglanz und schaffen so eine wunderschöne Atmosphäre, in welcher man warmen Glühwein und traditionelle Leckereien genießen kann. Besonders einzigartig ist der Weihnachtsmarkt in der Ravennaschlucht, der als ‚wildromantisch’ beschrieben wird. An allen Adventswochenenden wird die Schlucht im Höllental in ein Lichtermeer getaucht. Konzerte und andere kulturelle Ereignisse in besonderen Atmosphäre schaffen ein weihnachtliches Erlebnis, welches in seinen Bann zieht. Es gibt unter anderem die Möglichkeit, den Besuch der Ravennaschlucht im Rahmen einer Fackelwanderung zu verbinden – eine traumhafte Erfahrung.

Wer erst an den Tagen nach Weihnachten in die Region kommt, sollte sich den Triberger Weihnachtszauber auf keinen Fall entgehen lassen. Eine Millionen Lichter erleuchten die dunkelste Zeit des Jahres und lassen den ganzen Ort wie verzaubert erscheinen. Das Highlight eines jeden der fünf Tage ist eine spektakuläre Feuershow an den weltberühmten Wasserfällen sowie das Abschlussfeuerwerk am Abend.

Lassen Sie sich aus der perfekten Kombination von Natur, Kultur und Gemütlichkeit verzaubern, welche den Schwarzwald im Winter so gemütlich gemacht und genießen Sie ihre Weihnachtszeit im Land der Kuckucksuhr.


Wer hat eigentlich die Kuckucksuhr erfunden?

Veröffentlicht am 21.07.2015

© Bergwerk Marketing

© Schwarzwald Tourismus

Die Kuckucksuhr gehört zum Schwarzwald wie der berühmte Schinken und der Bollenhut. Kaum einer reist in die Region, ohne eine der besonderen Uhren als Souvenir im Gepäck mit nach Hause zu nehmen. Dabei ist die Kuckucksuhr streng genommen gar keine Schwarzwälder Erfindung. Hier wurde sie jedoch in ihre heute bekannte Form gebracht und erlangte dadurch Weltruhm.

Die Uhrenproduktion an sich hatte schon lange vor der Einführung der Kuckucksuhr Tradition im Schwarzwald. Seit Mitte des 17. Jahrhunderts entstand und wuchs die Uhrmacherindustrie in der Region. Zu dieser Zeit gibt es bereits Überlieferungen, dass zum Beispiel Kurfürst August aus Sachsen bereits um Jahr 1629 eine Kuckucksuhr besessen habe. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts wurden dann auch in der Uhrenregion Schwarzwald Kuckucksuhren gebaut. Untrennbar mit dieser Entwicklung ist der Name Franz Ketterer aus Schönwald verbunden. Er war einer der ersten, der im Schwarzwald Kuckucksuhren herstellte. Noch heute erinnert ein Denkmal im Ort an den berühmten Sohn der Stadt. Zu dieser Zeit war jedoch der Kuckucksruf das einzig signifikante Merkmal dieser Uhren.

© STG

© Schwarzwald Tourismus

Endgültig in die prägnante Form gebracht wurde die Kuckucksuhren durch einen Wettbewerb in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Der Architekt Friedrich Eisenlohr gewann den Wettbewerb mit seinem Entwurf eines Bahnhäusles. Die typische Hausform wurde im Laufe der Jahre weiterentwickelt und umgestaltet, es kamen aufwendige Schnitzereien oder verschiedene Figuren dazu. So entwickelte sich unter anderem die Variation der geschnitzten Uhr und der Uhr im Chalet-Stil, die heute bekanntesten Formen der Kuckucksuhr.

Die Erfindung der Kuckucksuhr ist also eine Entwicklung, die sich über zwei Jahrhunderte hingezogen hat und durch mehrere Einflüsse zusammenkam. Original Kuckucksuhren sind heute untrennbar mit der Schwarzwaldregion verbunden. Beim Kauf einer Kuckucksuhr ist es deshalb wichtig darauf zu achten, dass diese mit dem VDS-Echtheitszertifikat ausgezeichnet sind. Dies garantiert, dass es sich um ein minderwertiges Plagiat handelt, sondern um ein Qualitätsprodukt an dem sie lange ihre Freude haben werden.


Ausstellung und Wahl zur Schwarzwalduhr des Jahres noch bis zum 16. Januar 2015

Veröffentlicht am 06.01.2015

Die Sieger-Uhr aus dem Jahr 2009 von August Schwer

Die Sieger-Uhr aus dem Jahr 2009 von August Schwer

In der Traditionsbrauerei Rothaus in Grafenhausen/Schwarzwald sind noch bis zum 16. Januar vierzehn Kuckucksuhren der bekanntesten Hersteller ausgestellt. Diese Uhren stellen sich als Kandidaten der Schwarzwalduhr des Jahres 2014 zur Wahl. Der Gewinner darf sich mit diesem prestigereichen Titel schmücken, welcher seit zehn Jahren vergeben wird.

Besucher der Brauerei, welche eine Führung mitmachen, kommen zum Schluss der Tour direkt in die Zäpfle-Bar. Die 14 Exponate sind dort ausgestellt und können von den Besuchern genauestens unter die Lupe genommen werden. Neben den Uhren ist ein (natürlich leeres) Bierfass aufgestellt, in welches die Besucher Stimmzettel mit ihrem Favoriten einwerfen können. Nach dem 16. Januar werden die Stimmen ausgezählt und die Siegeruhren in einer gesonderten Zeremonie geehrt.

Fans der Schwarzwalduhren haben also noch ein paar Tage Zeit, um sich in Grafenhausen die Kandidaten anzuschauen und sich für ihren Favoriten zu entscheiden.


Weihnachtszauber im Schwarzwald – Traditionen von früher bis heute

Veröffentlicht am 27.11.2014

Triberger Weihnachtszauber

Triberger Weihnachtszauber

Wie fast jede Region gibt es auch im Schwarzwald besondere Traditionen, welche die Menschen der Gegend zu hohen Festtagen praktizierten. Zum Teil aus religiösen Gründen, zum Teil aber auch aus Jahrhunderte altem Aberglauben.

Besonders wichtig sind im Schwarzwald die sogenannten Raunächte, also die Nächte zwischen Weihnachten und Heilige Drei Könige. In dieser Zeit, so wird es erzählt, sind die Geister besonders aktiv. Um sie zu besänftigen werden zum Teil immer noch Süßigkeiten vor die Tür gestellt. Die Tage zwischen Heiligabend und Heilige Drei Könige ist angeblich auch ein Ausblick auf das neue Jahr – jeder der einzelnen Tage wird als Ausblick auf einen Monat des kommenden Jahres gesehen, vor allem in Bezug auf das Wetter. Den Träumen wurde in diesen Tagen auch eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt – schließlich sollten diese in den kommenden zwölf Monaten wahr werden. Heilkräuter sollen in dieser besonderen Zeit, bei der die Türen zur Anderswelt ein bisschen offener sein sollten, besser wirken als im Rest des Jahres.

Die Bauern im Schwarzwald gingen auch in der Heiligen Nacht nicht in den Stall zu ihren Tieren. In dieser besonderen Nacht reden die Tiere miteinander, so sagt man bis heute. Auch das Wäsche waschen sollte man in der Zeit zwischen Weihnachten und dem Dreikönigstag besser verschieben, sonst „wäscht man einen Menschen aus dem Haus.“

Doch auch heute gibt es nach wie vor wunderschöne Traditionen, die Weihnachten im Schwarzwald zu etwas besonderem machen. Dazu gehört mit Sicherheit der jährliche Weihnachtszauber in Triberg. Über eine Million Lichter verwandeln die Gegend rund um die berühmten Wasserfälle in eine zauberhafte Winterwelt. Andere Traditionen finden im kleineren Rahmen statt: In Freudenstadt zum Beispiel werden an Heiligabend in der Stadt Fackeln und Holz entzündet, welche das ganze Tal in ein wunderschönes Licht tauchen. 

Foto: TWZ Event GmbH

Quelle: http://www.schwarzwald-netz.com/168/Schwarzwald-Geschichte/Sagen-im-Schwarzwald-Weihnachten.html


Ein Stück Schwarzwald in Südamerika

Veröffentlicht am 03.11.2014

Chalet_en_la_Colonia_TovarWas der Schwarzwald mit Südamerika zu tun hat? Mehr als man denkt. In Venezuela findet man ein Dorf, welches aussieht, als hätte man es komplett vom Kaiserstuhl nach Südamerika transferiert. Die Rede ist von Colonia Tovar.

Im Dezember 1842 wanderten 392 Bewohner des am Rande des Schwarzwald gelegenen Kaiserstuhls nach Südamerika aus. Dort gründeten sie die Gemeinde Colonia Tovar, welche sie in ihrer heimatlichen Tradition ausstatteten. Fachwerkhäuser, Schulen und Kirchen wurden im badischen Stil gestaltet. Da die Gemeinde das erste Jahrhundert weitgehend von der Außenwelt abgeschnitten war, erhielten sich die Heimatbräuche weitgehend. Lieder und Brauchtum aus dem Kaiserstuhl werden bis heute an die jeweilige Generation weitergegeben, und auch der Dialekt der Region wird von den Älteren bis heute gesprochen.

Seit ihrer Anbindung an die Verkehrswege ist die Stadt ein beliebtes Touristenziel geworden.

Das Brauchtum wird auf verschiedene Arten und Weisen gepflegt: Zum Beispiel ist die einheimische Küche noch stark von der regionalen süddeutschen Küche geprägt: Wurst, Bier sowie die berühmte Schwarzwälder Kirschtorte werden in Colinia Tovar immer noch gerne gegessen. Es findet auch jährlich ein Oktoberfest statt, und auch der traditionelle süddeutsche Fasching wird nach wie vor gefeiert. Und auch unser aller Liebling kann in Colonia Tovar gefunden werden: Es werden nach wie vor Kuckucksuhren hergestellt, welche bei den Touristen sehr beliebt sind.

Wenn man also irgendwann während seiner Südamerika-Reise eine kurze Pause vom Trubel braucht, sollte sich einen Zwischenstop in Little Germany nicht entgehen lassen – und in der Ferne ein Stück Heimat genießen.


Die Mutter aller geschnitzten Kuckucksuhren – die Bahnhäusle Uhr

Veröffentlicht am 28.10.2014

Antike Nachbildung 8-Tages-Uhrwerk 46cm von Rombach & Haas

Antike Uhr im Bahnhäusle Design mit 8-Tages-Uhrwerk von Rombach & Haas

Ein bedeutender Meilenstein in der Uhrenproduktion im Schwarzwald ist die Bahnhäusle-Uhr. Sie ist bis heute maßgebend für das Design der Kuckucksuhren, vor allem für die geschnitzten Uhren.

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Antike Nachbildung mit 8- Tages-Uhrwerk von Rombach & Haas

Doch wie kam es zu diesem Design? Ursprung war ein Wettbewerb im Jahr 1850.  Der Direktor der Uhrmacherschule in Furtwangen, Robert Gerwig, rief damals zu einem Designwettbewerb auf. Ein zeitgemäßes Uhrendesign wurde gesucht. Gewonnen hat diesen Wettbewerb Friedrich Eisenlohr, welcher Architekt für die damalige Eisenbahngesellschaft war. Er nahm das Äußere eines Bahnwärterhäuschens und gestaltete es mit einem Zifferblatt zu einer Uhr um. Mit diesem Design setzte er einen Trend, der sich bis heute bei der Schwarzwalduhr durchsetzen konnte. Die reich verzierten, oft mit Jagd- und Waldmotiven bestückten, geschnitzten Kuckucksuhren kamen zwar erst einige Zeit später. Die Ursprungsform des Bahnhäusles wurde jedoch beibehalten.

Auch heute noch kann man Uhren in dieser Art bekommen. Zwar haben sich die geschnitzten Uhren durchgesetzt und stehen oft als Sinnbild für den Schwarzwald. Einige Hersteller jedoch, wie zum Beispiel Rombach und Haas, bieten nach wie vor Nachbildungen der frühen Bahnhäusle-Uhren an.


In die wilden Tiefen des Schwarzwaldes eintauchen: Der Schluchtensteig

Veröffentlicht am 09.07.2014

Foto: Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Foto: Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Als besonders charakteristisches Reiseziel im Schwarzwald gilt der sogenannte Schluchtensteig. In sechs Tagesetappen zwischen 18km und 22km wandert man von Stühlingen bis Wehr durch den traumhaft schönen Südschwarzwald. Dabei sind es vor allem die tiefen Schluchten des Mittelgebirges, welche die Touristen in ihren Bann ziehen. Schäumende Gischt, tosende Wasserfälle, alles umgeben von den Geräuschen des Waldes: Wer wirklich vom Alltag abschalten will, sollte in dieses Stück Schwarzwald eintauchen.

Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Foto: Hochschwarzwald Tourismus GmbH

Die Etappen führen durch die Schluchten und danach wieder auf Aussichtshöhen, bei denen man die ganze Ausmaße des Schwarzwaldes betrachten kann. Wutachschlucht, Lotenbachkamm, Schleifenbachfälle, Haslachschlucht, Hohwehraschlucht und Wehratalschlucht liegen auf dem Weg der 120km langen Strecke.

Wer die wilde Schönheit des Schwarzwaldes entdecken möchte, sollte eine Tour durch den Schluchtensteig definitiv in seinem Schwarzwaldurlaub einplanen. Einige Impressionen der Tour gibt es hier:

 

 

 


Wunderschöne Sieger der ‘Schwarzwalduhr des Jahres’ von Hubert Herr

Veröffentlicht am 06.05.2014

Schwarzwalduhr des Jahres 2011

Schwarzwalduhr des Jahres 2011 von Hubert Herr

In den vergangenen Jahren konnte einer der ältesten Traditionsbetriebe den Wettbewerb Schwarzwalduhr des Jahres für sich entscheiden. Schon in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts begannen die Brüder Andreas und Christian Herr in ihrem Schwarzwälder Bauernhaus mit der Herstellung der ersten Kuckucksuhren. Einer ihrer Nachfahren, Hubert Herr, war es schließlich, der den Betrieb Hubert Herr im heutigen Firmengebäude in Triberg  etablierte. Mittlerweile ist der Betrieb in der fünften Generation und immer noch fest in der Hand der Familie Herr.  Klaus, Reinhard und Hugo Herr, die Enkel von Firmengründer Hubert, leiten heute das Unternehmen.

Eine Besonderheit aller Hubert Herr Uhren ist, dass jegliches Einzelteil – von den Außenschnitzereien bis zum Uhrwerk – im eigenen Haus gefertigt wird.

Im Jahr 2011 und 2013 konnte dieser Traditionsbetrieb den Wettbewerb Schwarzwalduhr des Jahres für sich entscheiden. Die Schwarzwalduhr des Jahres 2011 wartete mit der originellen Idee einer Bäckerei auf, die in das Schwarzwaldhaus integriert ist. Der Bäckermeister holt gerade die Brote aus dem Ofen, während im Hintergrund die Mühle das Korn mahlt. Die Hühner picken eifrig die runtergefallenen Körner auf. Währenddessen kühlen die frisch gebackenen Brote auf einem Holzregal ab. Das ganze ist ummalt von dem typischen charmanten Schwarzwald-Chalet, auf dem als Zeichen der Bäckerei-Innung Brezeln angebracht sind.

Schwarzwalduhr des Jahres 2013 von Hubert Herr

Schwarzwalduhr des Jahres 2013 von Hubert Herr

Auch bei der Schwarzwalduhr des Jahres 2013 sorgte die besonders ausführliche Gestaltung für den Gesamtsieg. Auch wenn die Holzwirtschaft oft Thema der Kuckucksuhren ist, ist sie bei diesem Modell besonders schön und vielseitig in Szene gesetzt worden.  Besonders auffällig sind die sich rechts befindlichen Schwarzwälder Pferde: Sie sorgen für den Transport der Stämme – zur vollen Stunde drehen sie sich im Kreis. Auch die Holzsäger in der Mitte bewegen sich beim Stundenwechsel. Ganz links sieht man die Sägemaschine, welche die Stämme in Bretter zerlegt.

Zu Recht konnte das Traditionsunternehmen Hubert Herr den Titel in diesen beiden Jahren für sich entscheiden. Sie haben die Uhrmacher-Erfahrung aus Jahrhunderten genutzt und Modelle gefertigt, die traditionell und gleichzeitig neuartig sind. Man darf gespannt sein, wer den Wettbewerb im Jahr 2014 für sich entscheiden kann.


Die Schwarzwalduhren des Jahres – Plattform des Schwarzwälder Kulturgutes

Veröffentlicht am 30.04.2014

Schwarzwalduhr des Jahres 2007 von Anton Schneider

Schwarzwalduhr des Jahres 2007 von Anton Schneider

Die besonders ausführlich gestalteten Schwarzwalduhren des Jahres sind für die Hersteller eine Möglichkeit, ihr ganzes Können zu zeigen. Noch mehr als sonst können sie bei den Chalet-Modellen Details hinzufügen, Szenen darstellen und somit das bäuerliche Leben des Schwarzwaldes wieder aufleben lassen. Bei dem Wettbewerb Schwarzwalduhr des Jahres stehen oft Modelle im Mittelpunkt – und am Ende auf dem Siegertreppchen – die dieses Schwarzwald-Leben besonders gekonnt darstellen. Szenerien aus dem früheren Schwarzwälder Alltag sind so gut nachgearbeitet, dass man sich fühlt als wäre man Teil des Ganzen.

Die Schwarzwalduhr des Jahres 2007 kommt aus dem Hause Anton Schneider und heißt ‚Der Schwarzwaldhof’. In liebevoller Kleinarbeit geschnitzt kann man hier zwei Waldarbeiter nach getaner Arbeit sehen, die sich ihr Feierabendbier gönnen. Elemente des Waldes umgeben die beiden, wie zum Beispiel Rehkitze und Tannenbäume. Auch die Balkone sind im Stil des Waldes geschnitzt.

Schwarzwalduhr des Jahres 2005 von Rombach & Haas

Schwarzwalduhr des Jahres 2005 von Rombach & Haas

Der Fokus mehr auf dem bäuerlichen Leben liegt bei der Schwarzwalduhr des Jahres 2005 von Rombach und Haas: Die Bäuerin und der Bauer versorgen die Tiere, unter anderem ihr wunderschönes Schwarzwälder Kaltblut. Dies ist eine Pferderasse, deren Ursprung schon auf das Mittelalter zurück geht und besonders den Gegebenheiten des rauen Schwarzwaldes angepasst ist.  Sie sind robust,  zäh und genügsam und konnten damit die harte Arbeit und schweren Bedingungen besonders gut durchhalten.

Schwarzwalduhr des Jahres 2006 von Hönes

Schwarzwalduhr des Jahres 2006 von Hönes

Eine besondere Szene des Schwarzwälder Lebens wurde in der Schwarzwalduhr des Jahres 2006  aus dem Hause Hönes festgehalten: Nachdem der Uhrmacher eine Schwarzwälder Uhr fertig gestellt hat, wird diese nun von dem Schwarzwälder ausgeliefert. Da viele Schwarzwaldhöfe entfernt von Städten lagen, war es oft ein tagelanger Fußmarsch, bis die Uhr an ihrem Bestimmungsort ankam. Seine Frau, mit dem traditionellen Bollenhut bekleidet, winkt ihm trauernd zum Abschied nach. Währenddessen ist der Uhrmacher schon mit der Gestaltung von der nächsten Kuckucksuhr beschäftigt. Umgeben ist diese Momentaufnahme von einem aufwendig und liebevoll gestalteten Schwarzwaldhof, der mit handbemalten Fensterläden- und Kästen und anderen Details wunderschön aussieht.

Es gibt wohl kaum etwas, was das ursprüngliche Leben des Schwarzwaldes so gut festhält wie die Ausgestaltungen der Schwarzwalduhren. Bei den Kuckucksuhren des Jahres werden somit gleich zwei Aspekte gewürdigt: Zum einen die handwerklichen Fähigkeiten der Uhrmacher, zum anderen die Überlieferung und Erhaltung der Schwarzwälder Kultur.


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