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Die Mutter aller geschnitzten Kuckucksuhren – die Bahnhäusle Uhr

Veröffentlicht am 28.10.2014 von Birgit Eisenbeis

Antike Nachbildung 8-Tages-Uhrwerk 46cm von Rombach & Haas

Antike Uhr im Bahnhäusle Design mit 8-Tages-Uhrwerk von Rombach & Haas

Ein bedeutender Meilenstein in der Uhrenproduktion im Schwarzwald ist die Bahnhäusle-Uhr. Sie ist bis heute maßgebend für das Design der Kuckucksuhren, vor allem für die geschnitzten Uhren.

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Antike Nachbildung mit 8- Tages-Uhrwerk von Rombach & Haas

Doch wie kam es zu diesem Design? Ursprung war ein Wettbewerb im Jahr 1850.  Der Direktor der Uhrmacherschule in Furtwangen, Robert Gerwig, rief damals zu einem Designwettbewerb auf. Ein zeitgemäßes Uhrendesign wurde gesucht. Gewonnen hat diesen Wettbewerb Friedrich Eisenlohr, welcher Architekt für die damalige Eisenbahngesellschaft war. Er nahm das Äußere eines Bahnwärterhäuschens und gestaltete es mit einem Zifferblatt zu einer Uhr um. Mit diesem Design setzte er einen Trend, der sich bis heute bei der Schwarzwalduhr durchsetzen konnte. Die reich verzierten, oft mit Jagd- und Waldmotiven bestückten, geschnitzten Kuckucksuhren kamen zwar erst einige Zeit später. Die Ursprungsform des Bahnhäusles wurde jedoch beibehalten.

Auch heute noch kann man Uhren in dieser Art bekommen. Zwar haben sich die geschnitzten Uhren durchgesetzt und stehen oft als Sinnbild für den Schwarzwald. Einige Hersteller jedoch, wie zum Beispiel Rombach und Haas, bieten nach wie vor Nachbildungen der frühen Bahnhäusle-Uhren an.

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