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Der Schwarzwald – „urige“ Uhren und mehr…

Der Schwarzwald ist auf Grund seiner vielfältigen Besonderheiten und Eigenheiten eine der bekanntesten und beliebtesten Ferienregionen in Deutschland. Die beeindruckende Topographie dieses im Dreiländereck Schweiz – Frankreich – Deutschland befindlichen Mittelgebirges wurde durch die letzte Eiszeit entscheidend mitgeprägt.

Ein bisschen Geschichte

Bereits die Römer bauten eine Straße durch den Schwarzwald, der teilweise auch Grenzgebiet des Römischen Reiches war. Teile dieser antiken Straße sind heutzutage unter dem Begriff "Römerstraße Neckar-Alb" touristisch erschlossen. Die Römer gaben dem unzugänglichen und waldreichen Gebiet auch seinen bildhaften Namen „Silva nigra“, schwarzer Wald. Eine Besiedlung durch die Römer fand jedoch nur in den Randgebieten statt. Zwischen dem 3. und 4. Jahrhundert n. Chr. drangen die Alemannen den Schwarzwald vor und ließen sich dort in den folgenden Jahrhunderten dauerhaft nieder. Bis heute sind sowohl die örtliche Mundart als auch das Brauchtum unverkennbar alemannisch geprägt.

Geographisches

Dass der Schwarzwald – der nach großem Holzraubbau im Mittelalter in Teilen fast völlig abgerodet war - heute wieder das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands ist, verdankt man großen Aufforstungsbewegungen im 19. Jahrhundert. Seitdem prägen an Stelle der ursprünglichen Laubwälder überwiegend Fichten das Gesicht dieses höchsten deutschen Mittelgebirges, das sich auf ca. 160 km entlang des Oberrheins mit einer Breite von maximal 60 km erstreckt, wobei der südliche Schwarzwald topographisch rauer und zerklüfteter ist. Hier sind die Berge höher, die Täler tiefer. Man findet noch zahlreiche Hochmoore und spektakuläre Schluchten wie die Wutachschlucht. Viele Namen des südlichen Schwarzwaldes sind weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannt, wie zum Beispiel Kaiserstuhl, Lörrach, Titisee oder Freiburg. Die höchste Erhebung ist der Feldberg mit einer stolzen Höhe von 1493 m ü. NN. Die faszinierende und zum Teil noch fast unberührte Natur bietet Erholungssuchenden unzählige Möglichkeiten.

Tourismus

Im Winter können Touristen sich auf Loipen und Pisten in Form bringen, im Sommer bietet sich das Erkunden der unzähligen, zum Teil landschaftlich überwältigenden Wanderwege an, deren beeindruckend dichtes Netz sich auf gut 20.000km Gesamtlänge erstreckt. Aber auch Fahrradfahren, besonders Mountainbiking, oder Wassersport und Badefreuden an einem der bekannten Seen (allen voran natürlich Titisee, dem größten Natursee der Region, oder Schluchsee und Feldsee) sorgen für Kurzweil. Der südliche Schwarzwald, häufig auch als Hochschwarzwald bezeichnet, ist übrigens die wärmste Region Deutschlands. Aus dem Gebiet um den Kaiserstuhl stammen ausgezeichnete Weine, und der Gaumen muss in dieser naturnahen Region, die stets viele frische Zutaten liefert, ohnehin nicht darben. Die Schwarzwälder Küche ist deftig und schmackhaft, und hat durch einige Spezialitäten wie den berühmten Schwarzwälder Schinken oder die Schwarzwälder Kirschtorte, den Namen „Schwarzwald“ auch international geprägt und bekannt gemacht.

Schwarzwälder Kuckucksuhren als Deutsches Sinnbild

Ähnliches gilt für das regionale Kunsthandwerk. Tradition und Brauchtum spielen im Schwarzwald noch eine bedeutendere Rolle als in anderen Teilen Deutschlands. Die Schwarzwälder sind stolz auf die Eigenheiten ihrer Region und haben es mit Geschick und Qualitätsbewusstsein verstanden, regionale Erzeugnisse weltweit bekannt zu machen. So haben neben den oben genannten kulinarischen Köstlichkeiten insbesondere die Schwarzwalduhren internationales Renommee erlangt. Die bekannteste Vertreterin Schwarzwälder Uhrmacherkunst, die Kuckucksuhr, ist nicht nur eine Art „Wahrzeichen“ des Schwarzwaldes, sondern wird im nahen und fernen Ausland mittlerweile als „DAS“ Deutsche Erzeugnis schlechthin angesehen. Die Uhrenindustrie mit den weltberühmten Kuckucksuhren ist nach wie vor ein wichtiger Wirtschaftszweig des Schwarzwalds. Sie konnte sich erfolgreich in der Globalisierung behaupten und sich eindeutig gegenüber Billigimporten aus dem asiatischen Raum abgrenzen.

Sehenswertes rund um die Kuckucksuhr

Eine interessante Sehenswürdigkeit ist in diesem Zusammenhang die Deutsche Uhrenstraße, die sich entlang der Zentren der Schwarzwälder Uhrenherstellung durch den Schwarzwald zieht. Zahlreiche Museen, Uhrmacherwerkstätten und Uhrenfabriken säumen ihren Weg. Aber auch das Deutsche Uhrenmuseum in Furtwangen bietet viele Informationen und Einblicke für Interessierte. Neben einer Vielzahl von historischen Schwarzwalduhren und anderen Schwarzwälder Uhren vermittelt es anschauliche Einblicke in die Geschichte und Tradition des Uhrmacherhandwerks. Insgesamt können über 8000 Exponate bestaunt werden. Es ist das umfangreichste Museum seiner Art.

Schwarzwald-Palast ist mit 4.90 von 5 Sternen basierend auf 175 Meinungen bewertet.

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